Suizidalität ist ein Tabuthema

Warum Suizidprävention?

Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland ungefähr 10.000 Menschen das Leben – das heißt, es sterben deutlich mehr Menschen durch Suizid wie durch Verkehrsunfälle, AIDS, illegale Drogen und Gewalttaten zusammen. Statistisch gesehen stirbt circa jede Stunde ein Mensch in Deutschland an Suizid.

Suizidversuche kommen bei Jugendlichen vergleichsweise häufiger vor als bei Erwachsenen. In dieser Altersgruppe sind zwar Suizide seltener, dennoch stellt die Selbsttötung im Alter von 15-25 Jahren die zweithäufigste Todesursache nach Unfällen dar. Suizide generell – aber insbesondere bei Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen stellen äußerst belastende und schwierige Situationen für die Hinterbliebenen dar. Zu Ihnen gehören nicht nur die Familienmitglieder, sondern auch die Freunde, Klassenkameraden, Lehrer, Nachbarn, Therapeuten und viele andere. Sie können derart betroffen sein, dass sie selbst Unterstützung brauchen.
Angesichts dieser Hintergründe drängt sich die Notwendigkeit breit angelegter Präventionsstrategien geradezu auf. Insbesondere sehen wir einen Mangel an niederschwelligen Informations- und Behandlungsangeboten wie auch großen Bedarf an spezifischen Fortbildungen für psychosoziale Fachkräfte und LehrerInnen zur Früherkennung von Suizidgefährdung und psychischen Erkrankungen. 
Da Suizidalität ein sehr komplexes Phänomen und Suizidprävention deshalb auch eine vielschichtige Aufgabe ist, ist ein Zusammenwirken unterschiedlicher Hilfssysteme notwendig.

… ist eine Initiative engagierter Bürger, Experten und Betroffener, mit dem gemeinsamen Ziel einer vielschichtigen Suizidprävention für junge Leute in Augsburg.

Nachdenkliche Jugendliche, die den Kopf auf den Armen aufstützt.

Suizidalität

Suizidalität ist ein tabuisiertes Thema, was dazu führt, dass es betroffenen Menschen schwer fällt über ihre Suizidgedanken zu sprechen.

Junge im Gespräch mit Therapeuten.

Hilfsangebote

Eine geordnete Zusammenstellung von Infos für akute Hilfe, persönliche Hilfen vor Ort, Hilfe für Schüler und Hilfe am Telefon und im Chat/Web.

Mutter tröstet weinendes Mädchen

Vorträge & Projekte

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